THG-Quote: Mit dem E-Auto Geld verdienen

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Wir freuen uns über unseren 1. Gast mit E-Auto

Seit 1. Januar 2022 können auch Privatpersonen im Rahmen des Förderinstruments Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) die CO2-Einsparungen ihres E-Fahrzeugs bewerten lassen und dafür Geld erhalten.

 

So funktioniert es:

 

  • Voraussetzung ist der Besitz eines rein batteriebetriebenen E-Fahrzeugs (Kauf, Leasing, Finanzierung).

  • Anbieter (Ankäufer der THG-Quote) auswählen und sich dort registrieren.

  • Fahrzeugschein hochladen.

Das Umweltbundesamt (UBA) als zuständige Behörde überprüft die Anträge und zertifiziert diese.

Anschließend verkaufen die Anbieter die akkumulierten Nachweise an Firmen, die in Deutschland

über die gesetzliche Treibhausgasminderungsquote verpflichtet sind, ihre Emissionen zu senken.

  • Auszahlung erhalten (derzeit bis zu circa 350 Euro jährlich).

  • Die THG-Prämie kann unter Umständen steuerpflichtig werden (§ 22 EStG):

    • Betriebsfahrzeuge: Prämie muss als Betriebseinnahme versteuert werden.

    • Privatfahrzeuge: Bei Übersteigen der Freigrenzen muss die Prämie als sonstige Einkünfte versteuert werden.

      • Freigrenze 1: bis 255 EUR Jahresbetrag für alle sonstigen Leistungen (bei Ehegatten pro                          Person​).

      • Freigrenze 2: bis 410 EUR als Arbeitnehmer mit Arbeitslohn ohne andere Einkünfte.

 

Alles Wissenswerte und einen Überblick über die verschiedenen Ankäufer der THG-Quote findest du hier: 

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Jährlich bis zu 350 EUR THG-Prämie kassieren

 

Das Balkonkraftwerk für die Steckdose - Selbst Ökostrom erzeugen

Mit dieser Mini-Photovoltaikanlage können Sie selbst Strom erzeugen, die eigene Stromrechnung reduzieren und zur Energiewende beitragen.

Was ist ein Balkonkraftwerk?

Ein Balkonkraftwerk besteht aus einem oder zwei Photovoltaik-Modulen und einem Wechselrichter. Es kann am Balkon, auf dem Dach oder im Garten angebracht bzw. aufgestellt werden und wird einfach mittels Stecker mit einer Steckdose verbunden. Der erzeugte Strom fließt ins Hausnetz, kann direkt verbraucht werden und muss nicht vom Stromanbieter bezogen werden. Der nicht genutzte Strom steht dem öffentlichen Stromnetz zur Verfügung und trägt dazu bei, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren.

Was gilt es zu beachten?

  • Die maximale Einspeiseleistung beträgt 600 Watt (2 Module).

  • Die VDE empfiehlt eine spezielle Steckdose (Wieland-Steckdose = berührungssicher). Allerdings verfügt jeder Wechselrichter über einen Netz- und Anlagenschutz und damit werden die technischen Mindestanforderungen erfüllt.

  • Die Anlage muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Eventuell muss der Stromzähler (kostenlos) ausgetauscht werden (beispielsweise beim mechanischen Zähler ohne Rücklaufsperre).

  • Anmeldung bei der Bundesnetzagentur vorgeschrieben.

  • Ganz selten sind vom Netzbetreiber digitale Einrichtungszähler "always positiv" verbaut worden. Deren Art der Berechnung des Stromverbrauchs sind für das Balkonkraftwerk ungünstig.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

  • einfache Installation

  • portabel, kann beim Umzug mitgenommen werden

  • Anlagen amortisieren sich je nach Gegebenheiten nach 5 bis 10 Jahren

  • 5 bis 10 % des Strombedarfs können gedeckt werden 

  • Garantie auf Module ca. 30 Jahre, auf Wechselrichter 10 - 15 Jahre

  • manche Städte und Kommunen fördern diese Anlagen

  • eignen sich auch für Mieter

Mein Fazit:

 

Wer die Möglichkeit hat, ein Balkonkraftwerk zu platzieren und keine Photovoltaikanlage mit Eigenverbrauch besitzt, der sollte sich Gedanken über die Anschaffung machen. Informationen dazu gibt es zuhauf im Internet.

Das Balkonkraftwerk ist eine sinnvolle Investition um seine Stromkosten zu senken und leistet mit dem eigens produzierten Sonnenstrom außerdem einen kleinen aber wichtigen Beitrag zur Energiewende. Wer deutsche Produkte kauft, spart zusätzlich Energie und Ressourcen.

Anmerkung: Diese Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.